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Juni 14, 2007 • 4:59 0
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Juni 10, 2007 • 8:10 0
Unser Dirk gewinnt in Stetten seine ersten Highland Games. 
Früh in der Zeitung sind die Stettener Highland Games angekündigt und Dirk entschließt sich spontan zur Teilnahme. In 2 von 4 Disziplinen darf er heute den Pokal mitnehmen. Er startet für den Forcheimer Clan McScott. Schick sieht es aus das Röckchen (…). Es musste angezogen werden – war Voraussetzung für die Teilnahme – da half kein Zetern. Kommentar des Trägers „Luftig…“. Alba gu Brath!
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Juni 5, 2007 • 1:45 0
Vom 31.5-2.6.07 nahm ich in Thisted (Dänemark) an der Weltmeisterschaft der Damen und Herren teil. Ich reiste bereits am Wochenende vorher in Begleitung meiner Familie an. Wir mieteten ein Haus in Klittmoeller – ungefähr 20 km vom Wettkampfort entfernt, direkt am Meer, so dass der Vorlauf des Wettkampfs für mich mehr als entspannt war.
Am Tag vor dem Wettkampf besuchten wir das „Technical Meeting“ um zu erfahren, daß die Konkurrenz enorm stark war. Mit Yukako Fukushima (5 malige Weltmeisterin) Justyna Kozdrik (3 fache Weltmeisterin) und Eva Svantekova (4 x Weltmeisterin) waren u.a. die weltbesten Athleten der seit diesem Jahr abgeschafften 44kg Klasse in die 48kg Klasse aufgerückt.
Am ersten Wettkampftag, gleich nach der Eröffnungszeremonie war ich an der Reihe.Mit 47,48 kg erreichte ich das Gewichtslimit meiner Klasse gut. Damit hatte sich das rund 8 wöchige Abwiegen aller Lebensmittel ausgezahlt. Einen ersten Schock erlitt ich allerdings, als ich bei der Ausrüstungskontrolle keine Akkreditierung für meinen Gürtel (Ein flexibler…) erhielt. Dirk spendete kurzer Hand seinen Hosengürtel und musste seine Beinkleider den Rest des Tages festhalten um die Hosen nicht zu verlieren (kein Witz).
Nils Walander – dänischer Schuhmachermeister kürzte uns den Gürtel und bohrte noch Minuten vor meinem ersten Versuch die nötigen Löcher hinein.
Trotzdem konnte ich mich gut konzentrieren.
Bereits beim Aufwärmen hatte ich ein ein gutes Gefühl.
180 Teilnehmer aus 26 Nationen mussten sich dem erstmals veränderten Regelwerk stellen.
Das Press-Signal wurde erstmals vom Oberkaqmpfrichter gegeben. Die neuen Regularien wurden unerwartet hart ausgelegt: Bei den Damen wurde jeder zweite Versuch, bei den Herren sogar 2/3 aller Versuche als ungültig bewertet (!). 31 männliche und 6 weibliche Athleten konnten unter dem strengen Auge des Kampfgerichts keinen der drei möglichen Versuche in die Wertung einbringen. Mann stelle sich vor – Anreise von den Philipinen oder aus Japan und dann kein Versuch in der Wertung.
Nur in drei Gewichtsklassen konnten neue Weltrekorde aufgestellt werden.
In meiner Gewichtsklasse machten wie erwartet Justyna Kozdryk, Eva Svantekova aus der Slovakei und der Japanische Bankdrück-Superstar Yukako Fukushima den Titel unter sich aus.
Die technische Überlegenheit von Yukako war beeindruckend. Mit der höchsten Brücke aller Teilnehmerinnen und dem weitesten Griff steigerte Sie sich in drei Versuchen auf herausragende 115 kg und verwies damit die extrem starke Polin (112,5kg) und Svantekova aus der Slowakei (100kg) auf die Plätze 2 und 3.
Hinter den Top drei stritt ich mit der Österreicherin Ilka Schwengl und der amtierende US-Meisterin Maura Shuttleworth um Platz 4-6. IIka sicherte sich mit starken 87,5kg Rang 4. Im Vergleich mit Maura Shuttleworth hatte ich die besseren Nerven. Obwohl Maura etwas leichter als ich war steigerte Sie bereits im zweiten Versuch nicht auf 82,5kg, die Sie vermutlich bewältigte hätte, sondern auf 85kg und scheiterte daran ebenso klar wie an 95kg im dritten Versuch. Sicher hatte Sie mich einfach nicht „auf dem Plan“ Nur so ist die taktische Fehlleistung erklärbar.
Ich eröffnete mit 75kg im ersten und 80kg im zweiten Versuch und konzentrierte mich im entscheidenden dritten Versuch nur auf mich selbst und erreichte meine neue persönliche Bestleistung von von 82,5 kg und sicherte mir damit Platz 5. Neben den unter diesen Rahmenbedingungen wertvollen drei gültigen Versuchen und der Einstellung des bayerischen Senioren-AK 1 Rekordes von 82,5kg freute ich mich besonders erstmals über 110 Relativpunkte erreicht und für die Teamwertung beigesteuert zu haben. Es war das drittbeste Relativergebnis der Deutschen Mannschaft.
Hier seht Ihr alle Versuche
Den Abschluss der Veranstaltung bildete wie üblich die Nationenwertung, die bei den Damen zwischen Japan, USA und Deutschland entschieden wurde.
Nachdem Tamara Althaus und Fiona von Bachhaus sich in überragender Form die WM-Titel in den Gewichtsklassen bis 60 kg bzw. bis 67,5 kg sicherten und auch alle übrigen deutschen Teilnehmerinnen gute Platzierungen erreichten Eva Speth (Platz 6), Katja Birnfeld (Platz 6) und Frieda Guttenberger (Platz 6) durfte ich mich mit den übrigen Kaderathleten über einen mit Japan punktgleichen zweiten Platz in der Teamwertung freuen. Der Gesamttitel ging an die Damen aus den USA.
Bei den Männern ging im Superschwergewicht richtig „die Post ab“. Der Sieger war schließlich nicht ganz unerwartet Kenneth Sandvik mit ausgezeichneten 337,5 kg. Zwischen Ihm (150kg) und Johnny Walqvist (171 kg) fühlte ich mich mit meinen 48 kg wie ein Floh.
Nach dem Wettkampf – es ist vorbei.
Ganz gelöst und entspannt durfte ich mich über einen guten internationalen Einstand freuen
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